Clubgeschichte... mit einer langen Vorgeschichte!
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15.06.90 |
Gründung der "Interessengemeinschaft Pro Tennisplätze Steinhausen".
Mitglieder: Josef Rothenfluh (Vorsitz), Liselotte Diem, Elisabeth Schär,
Bruno Roos, Rolf Siegrist. |
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24.08.90 |
Der Gemeinderat (GR) wird über die Zielsetzung der IG und die geplanten
Aktivitäten bzw. Öffentlichkeitsarbeit orientiert. Der GR äussert sich
positiv. |
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20.09.90 |
Die Abklärung des Bedürfnisses für Tennisplätze wird mit einem Flugblatt
abgeklärt und ergibt > 450 Interessenten. |
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04.10.90 |
Der Gemeinderat bildet die "Kommission für öffentliche Bauten" mit
der Aufgabe, den Raumbedarf der Gemeinde für öffentliche Bauten und
Sportplätze abzuklären. |
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29.10.90 |
An die Orientierungsversammlung über die Zielsetzung der IG kommen 62
Interessenten. 73 Personen entschuldigen sich. |
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03.02.92 |
Der Schlussbericht schlägt den Standort Erli (neben dem Friedhof) für die
Errichtung der Tennisplätze vor. |
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15.03.92 |
Resultat der Meinungsbildung: Die Bevölkerung ist positiv eingestellt mit
dem Tenor, dass endlich wieder etwas für die Jugend gemacht wird. Die Parteien
meinen, wenn ein Bedürfnis bestehe müsse das Problem angesehen werden. Die
Schule: Tennis nicht obligat. Schulsport, doch als Freizeitkurse möglich, aber
grundsätzlich Sache der Eltern. Die Sportvereine äussern sich naturgemäss
alle positiv. |
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25.06.92 |
Die Motion "Gemeindeeigene Tennisplätze" wird an der Gemeindeversammlung mit
grosser Mehrheit erheblich erklärt und der GR mit der Ausarbeitung eines
Projektes beauftragt. Dem Antrag, die Tennisplätze an einem anderen Ort
als "Erli" zu erstellen, wird mit 94 Nein- zu 84 Ja-Stimmen abgelehnt. |
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24.09.92 |
Gründungsversammlung des Tennisclub Steinhausen. Die 93 Teilnehmer wählen
die Mitglieder des Initiativkommitees zu Vorstandsmitgliedern und genehmigen
die Statuten und die Reglemente. Es wird über die Standorte Erli bzw. Sennweid
diskutiert. |
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07.06.93 |
1. a.o. GV: 78 Anwesende stimmen dem Standort Erli und dem Finanzierungskonzept
zu. Während der Versammlung wird bekannt, dass gegen den Standort eine
Unterschriftensammlung beginnt. Dem Vorstand wird die Kompetenz zum
selbständigen Entscheiden gegeben. Der TCSt zählt 245 Mitglieder. |
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01.07.93 |
An der Gemeindeversammlung wird die Vorlage der Erstellung der
Tennisplätze im Erli abtraktandiert, da gegen den Standort eine
Unterschriftensammlung zustande gekommen ist. Hingegen wird den Familiengärten
im Eschfeld zugestimmt. |
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16.08.93 |
Der TCSt verzichtet auf den Standort Erli und damit auf eine Urnenabstimmung.
Der GR wird gleichzeitig gebeten, einen neuen Standort vorzuschlagen.
Argumente der Gegner waren die Nähe zum Friedhof und die Störung bei
Beerdigungen. Auf Grund dieser emotionalen Stimmung beurteilt der Vorstand
die Annahme an einer Urnenabstimmung als gering. Es werden wieder neue Standorte
evaluiert. |
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17.06.94 |
Die guten Kontakte mit dem Sportclub führten zum Vorschlag an den Gemeinderat
über die Optimierung der Sportanlagen (Beleuchtung von 2 Fussballfeldern und
die Errichtung von 4 Tennisplätzen auf dem Fussballfeld an der
Blickensdorferstrasse). Der Gemeinderat unterstützt die Idee. |
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27.04.95 |
2. a.o. GV: 35 Mitglieder stimmen dem Standort Sunegrund zu, in der Überzeugung,
dass dies jetzt der richtige Standort ist. Als möglicher Standort wurde früher
auch das Dach des Migros Einkaufszenters und eines Gewerbegebäudes vorgeschlagen. |
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23.06.95 |
Brief des TCSt an die Anstösser mit verschiedenen Zusicherungen, um eine
Opposition wenn möglich zu vermeiden. |
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29.06.95 |
Die Gemeindeversammlung stimmt dem Antrag des GR "Optimierung der Sportanlagen"
fast einstimmig zu. Damit ist die letzte Hürde der Realisierung der Plätze
mit der finanziellen Unterstützung der Gemeinde endgültig genommen. |
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19.09.95 |
Bauausschreibung der Tennisplätze im Amtsblatt und Einsprachen der
Anstösser an den GR, dann an den Regierungsrat und später an das Verwaltungsgericht
mit der Begründung: Standort nicht zonenkonform, gleichzeitige Ausschreibung der
Plätze und des Clubhauses, Lärmimmission nicht fachmännisch abgeklärt,
Betriebsbewilligung und Vertrag sind nicht bekannt. |
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1996/97 |
Miete von Tennis-Aussenplätzen im Bösch, neben der Tennishalle, Hünenberg für
einen Clubabend. Schlechte Beteiligung trotz grosser Zustimmung bei einer Umfrage. |
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15.03.97 |
Die 2 Anstösser ziehen anlässlich der Verhandlung mit dem Verwaltungsgericht die
Einsprachen zurück, nachdem der GR das Erstellen von Lärmschutzwänden aus Holz
(anstelle von Hängematten an den Zäunen) zugesichert hat. |
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03.10.97 |
Spatenstich für die 4 Tennisplätze. Die Beleuchtung über den Fussballfeldern
ist seit fast 2 Jahren in Betrieb. |
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18.04.98 |
Platzeinweihung unter grosser Teilnahme der Clubmitglieder, der Behörde
und lokaler Persönlichkeiten aus der Politik und Sport trotz schlechten Wetters
(teilweise Schneetreiben). Endlich kann der Spielbetrieb beginnen und schnell
entwickelt sich ein gutes Klima im Verein. Das Juniorentraining unter der Leitung
von Jeanette Monstein und Lukas Kafouros erfreut sich von allem Anfang an einer
grossen Beteiligung. |
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23.10.98 |
Ausschreibung des Umbaus des Clubhauses im Amtsblatt. Wieder machen die
gleichen 2 Anstösser Einsprache mit der Begründungen: unerträgliche
Lärmimmissionen, ein öffentliches Restaurant ist möglich, die Einhaltung der
Lärmschutzverordnung des Bundes ist fragwürdig, es besteht kein öffentliches
Interesse an einem Clubhaus. Ergo: das Bauvorhaben ist zonenwidrig und nicht
gesetzeskonform. |
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29.03.01 |
Nach dem Durchlaufen aller Vorinstanzen entscheidet das Bundesgericht: Die
staatsrechtliche Beschwerde wird abgewiesen. Dies bedeutet: dass das Clubhaus
zonenkonform ist, die Umweltvorschriften eingehalten sind, keine Vorschriften
bezüglich Grösse des Umbaus gemacht werden können. Das Urteil hat weitreichende
Bedeutung und wird deshalb im Internet publiziert unter
www.Bundesverwaltung.ch / Bundesgericht / Rechtsprechung / Urteile ab 2000 /
29.3.01_1P.498.200. |
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22.03.02 |
An dieser Generalversammlung entscheidet der Verein aus Kostengründen auf
das UG für die Duschen und die Umkleideräume zu verzichten und diese auf dem
Erdgeschoss zu erstellen. |
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18.11.02 |
Der GR weist die vorsorgliche Einsprache der zwei Anstösser zurück und
aufgrund der Zusicherung in der Baubewilligung, dass kein öffentliches Restaurant
betrieben werden darf, wird ein Umbau mit 2 Monate Verspätung endlich möglich. |
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21.04.03 |
Eröffnung des Clubhausumbaus und der neuen Saison 2003. |
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Lange lebe der Tennisclub Steinhausen! |